Heim-Grand Prix in Hauenstein

Mit voller Unterstützung von Familie, Freunden, Bekannten und Verwandten tritt Georg das Rennen in Hauenstein an – sein „Wohnzimmer“ sozusagen! Hier war er schon als Kind dabei und hat seinem Vater, dem Rekordsieger der Strecke, in der Boxengasse den Schraubenschlüssel gereicht (Verlinkung auf Text „Über Georg“).

Wird Georg dem Druck standhalten?

Zwar ist die Unterstützung seiner Freunde ein guter Ansporn. Doch lastet ebenfallsein besonders hoher Druck auf Georg. Denn Hauenstein ist auch das Heimrennen seines Vaters Uwe – er war hier schon sechsmal „Bergmeister“! „Du musst noch lernen, auf den Punkt fit und konstant zu sein.“, bringt Uwe den Anspruch an seinen Sohn auf den Punkt.

All das erhöht den Druck, den Erwartungen der Anwesenden gerecht zu werden – eine große Herausforderung für unseren Rennfahrer. Und dazu kommt auch noch die anspruchsvolle Strecke!

Länge, Passagen und Höhenmeter: von Anfang bis Ende spektakulär

Die Strecke in Hauenstein ist etwas Besonderes. Durch die Länge von 4,2 Kilometern und einem Höhenunterschied von 200 Metern gibt es einige Passagen, die es schwierig machen, eine Idealline zu finden. Die Strecke verläuft teilweise durch den Wald und teilweise durch offenes Gelände. In Bereichen ohne schützende Bäume oder Felsen sind die Fahrer dem unberechenbaren Seitenwind der Hoch-Rhön ausgesetzt. All das muss Georg beim Fahren berücksichtigen.

Mehrere Ideallinien führen zum Ziel

Jetzt zählt’s! Beim letzten Durchgang des Rennens verschaltet sich Georg in einer Kurve – ein Fehler, der ihn seine Bestzeit kosten kann! Doch seine Erfahrung hilft ihm, aus dem Fehler eine Chance zu machen: Er kann in einer anderen Kurve einen Gang höher schalten und verbessert dadurch seine Durchlaufzeit.

„Persönliche Bestzeit geknackt, was gibt’s Geileres!“

Trotz des großen Drucks, der durch die Erwartungshaltung von Familie und Freunden entsteht und des Schaltfehlers in der Kurve, schafft es Georg, einen neuen persönlichen Streckenrekord aufzustellen: 1.49,6 Minuten. Er freut sich gemeinsam mit allen Anwesenden und auch sein Vater Uwe ist mächtig stolz: „Wir haben alle einen Grund zufeiern!“. In seiner Klasse kann sich Georg zwar nicht verbessern, aber Rang 6 im Gesamtklassement ist durchaus einen Applaus wert.