Saison 2019: fit für den Kampf um Sekunden

Während die Natur so langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, laufen bei Georg die Vorbereitungen für die Bergrennen-Saison 2019 schon auf Hochtouren. Jede freie Minute verbringt er in der Werkstatt, um das Auto für das erste Rennen perfekt zu kalibrieren. Er fasst zusammen:

„Daten aus dem Vorjahr lesen, analysieren, on boards* durchgehen und Fehler suchen, das sind meine Hauptaufgaben im Frühjahr.“

Kleinste Justierungen für jede Zehntel-Sekunde

Die Daten aus seinen Analysen helfen Georg dabei, die Getriebeabstimmung zu optimieren, zeigen, wo Gewicht eingespart werden kann und wo sich bei den neuen Pirelli-Reifen Verbesserungsmöglichkeiten ergeben. „Ob sich die Anstrengungen lohnen, sehen wir dann beim ersten Rennen im Mai“, schmunzelt Georg.

Testfahrten und Üben am „Simulator“

Doch nicht nur „Daisy“, das neue Auto, muss fit für die neue Saison gemacht werden, sondern natürlich auch Georg. Da die jährliche Bergrennsaison nahtlos in die Eishockeysaison im Winter übergeht, ist sein Kondition allerdings durchgehend auf einem hohen Niveau.

„Weihnachtsspeck setzt sich dadurch bei mir zum Glück nicht an“, lacht erGeorg. Vor dem ersten Rennen im Mai wird er noch 1-2 Testfahrten auf einer Trainingsstrecke absolvieren, um neue Daten für seine Analysen zu sammeln. Bis dahin testet er sein Geschick hin und wieder mit seinem „Simulator“ – einem Rennspiel am PC. Für das richtige Rennfeeling sorgt der Sitz, der dem eines Formelautos nachempfunden ist.

Na dann kann’s ja losgehen! Wir zählen schon die Tage bis zum Hill Race in Eschdorf!

*Aufnahmen einer Kamera, die am Auto befestigt ist. Sie nimmt das Rennen aus Sicht des Fahrers auf.